Plastik-Weichmacher wie BPA (Bisphenol A) finden sich in vielen Kunststoffen. Gelangen diese Weichmacher in die Nahrung, kann dies chronisch entzündliche Darmerkrankungen, wie z. B. Morbus Crohn verschlimmern. Die Ursachen dieser Krankheiten sind so gut wie unbekannt, und die schulmedizinische Therapie ist alles andere als befriedigend. Meist kommen starke Medikamente zum Einsatz – und oft muss operiert werden. Vermeidet man jedoch die wichtigsten Risikofaktoren – wie z. B. BPA – kann die Krankheit zum Stillstand kommen.

Chronisch entzündliche Darmerkrankungen durch Bisphenol A

Dr. Clint Allred, Ernährungswissenschaftler an der Texas A&M University veröffentlichte im Juli 2018 eine Studie im Fachjournal Experimental Biology and Medicine journal. Allred konnte zeigen, dass der Weichmacher Bishenol A (BPA) den Aminosäurestoffwechsel der Darmbakterien derart beeinträchtigte, dass dies zu chronisch entzündlichen Prozessen im Darm führen bzw. diese verstärken konnte.

Worin ist BPA enthalten?

BPA ist in Kunststoffen aus Polycarbonaten enthalten. Aus diesen Kunststoffen werden beispielsweise Behältnisse zur Aufbewahrung von Lebensmitteln hergestellt oder auch Wasserflaschen. Auch Epoxidharz enthält BPA. Es wird z. B. zur Auskleidung von Dosen, Flaschenverschlüssen oder auch Wasserleitungen verwendet. Auch manche Kunststoffzahnfüllungen oder Materialien zur Zahnversiegelung können BPA enthalten.

BPA schadet ungeborenen Kindern

Frühere Untersuchungen hatten bereits gezeigt, dass sich BPA aus all diesen Materialien lösen, in die entsprechenden Nahrungsmittel übergehen kann und sich sodann schädlich auf die Gesundheit auswirkt. Besonders zu den Auswirkungen auf Embryonen und Kinder liegen Studienergebnisse vor, denen zufolge der Stoff das Verhalten, das Gehirn und die Prostata ungünstig beeinflusst.

Selbst Nahrungsmittelintoleranzen können sich verstärkt entwickeln, wenn man bereits im Mutterleib BPA ausgesetzt war.

Wie vermeide ich BPA in Wasserflaschen

Die sicherste Art & Weise, BPA aus Wasserflaschen zu entgehen ist, Leitungswasser über einen mehrstufigen Membranfilter selbst zu filtern und danach in Glasflaschen mit Klickverschluss oder in Plastikflaschen aus lebensmittelchetem Kunststoff zu lagern. Das hört sich erst einmal kompliziert an, ist es aber nicht. Heutztage gibt es Filtersysteme, die dies automatisch machen und aus denen Sie sogar das Wassser direkt zum Trinken entnehmen können. Und zudem kostet ein Glas selbstgefilterets Wasser gerade einmal 2 Cent. Besser, sicherer, umweltfreundlicher & günstiger geht es nicht.