Grundsätzlich haben wir in Deutschland die Wahl zwischen Leitungswasser und Flaschenwasser. Welche der beiden Varianten ist aber die bessere? Oder gibt es eine dritte Alternative? Dieser spannenden Frage wollen wir in diesem Magazinbeitrag einmal nachgehen.

LEITUNGSWASSER

Leitungswasser ist auf jeden Fall schon einmal sehr praktisch, da es uns sozusagen auf Knopfdruck jederzeit in ausreichender Menge zur Verfügung steht. Und dazu ist es mit ca. 2 Cent pro Liter (Wasser plus Abwasserkosten) auch noch deutlich günstiger als das günstigste Flaschenwasser.

Unser Leitungswasser ist zudem das am besten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland. In der deutschen Trinkwasserverordnung (TVO) sind für 27 Stoffe Grenzwerte festgelegt, die nicht überschritten werden dürfen.

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) können sich in unserem Trinkwasser allerdings bis zu 2.000 verschiedene Stoffe befinden. 200 davon werden als gesundheitsschädlich eingestuft. Die Frage die man sich in diesem Zusammenhang sicher stellen darf lautet, reichen dann Grenzwerte für 27 Stoffe aus?

Viele Menschen glauben auch, dass unser Leitungswasser aus der Erde kommt. Das ist aber nur zum Teil der Fall. In Düsseldorf besteht das Leitungswasser z.B. aus 70 % Rheinwasser, dass natürlich gefiltert wird.

Und sicher haben Sie schon einmal von Berichten über zu viel Nitrat oder Medikamentenreste im Leitungswasser gehört.

Vielleicht sind das auch die Gründe, warum immer mehr Menschen zum Flaschenwasser greifen. Aber ist dies wirklich die bessere Alternative?


MINERALWASSER

Leitungswasser und Mineralwasser enthalten im Grunde die gleichen Mineralstoffe. Und der Name suggeriert uns, das wir uns mit Mineralwasser mit Mineralien versorgen können.

Der Name Mineralwasser ist allerdings in vielen Fällen eher irrführend, da die meisten Mineralwässer mineralstoffarm sind.

Darüber hinaus muss es erst einmal in Flaschen abgefüllt und dann von uns in Supermarkt gekauft und wieder zurück gebracht werden.

Von der Ökobilanz her schneidet Flaschenwasser daher gegenüber unserem Leitungswasser auch sehr schlecht ab. Hinzu kommt noch, dass wir für 1 Liter Flaschenwasser zwischen 19 Cent beim Discounter und 83 Cent im Getränkehandel bezahlen müssen.

Man sollte auch meinen, dass ein Wasser, das um ein Vielfaches teurer ist als unser Leitungswasser, dafür besser kontrolliert wird. Aber weit gefehlt. Flaschenwasser wird nach der Mineral- & Trinkwasserverordnung (MTVO) kontrolliert. In dieser sind Grenzwerte für lediglich 16 Stoffe festgelegt.


GEFILTERTES WASSER

Die bekannteste Methode Wasser zu filtern ist die über einen sogenannten Kannenfilter. Dieser wird mit Wasser gefüllt und hilft dabei, das Wasser Kalk frei zu machen. Allerdings haben viele Untersuchungen gezeigt, dass  solche Filter auch immer Brutplätze für Bakterien sind. Bakteriologisch sind solche Filter daher eher bedenklich.

Es gibt aber mittlerweile auch Filtersysteme, die aus dem Leitungswasser bis zu 99,9 % aller Stoffe herausfiltern und dabei durch eine automatische Filterspülung und bakteriologische Filter eine Verkeimung verhindern.

Das über solche Filtersysteme gefilterte Wasser ist frei von jeglichen Zusatzstoffen wie Kalk, Medikamentenrückständen und Nitrat und das schmeckt man auch. Zudem ist es am besten dazu geeignet, unseren Körper zu entschlacken.

Machen Sie aus unserem guten leitungswasser ein noch besseres Produkt. Ein geeigneter Wasserfilter hilft Ihnen dabei. Sie sparen so ganz nebenbei eine Menge Geld und unsere Gesichtspflegetücher freuen sich auch über das gereinigte Wasser.


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