Unsere Erde ist zu zwei Dritteln mit Wasser bedeckt. Aber mehr als 97 Prozent des gesamten Wasserhaushaltes der Erde ist Salzwasser und nur 2,5 Prozent Süßwasser.

So haben schon heute über eine Milliarde Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Und jetzt kommt das eigentlich Verrückte: Wir, die wir das Privileg haben, sauberes Trinkwassers direkt aus der Leitung zu haben, kaufen es in Flaschen und schleppen diese nachhause und wieder zurück in den Supermarkt.

WARUM IST TRINKEN SO WICHTIG.

Viele von uns machen sich Gedanken über die Ernährung, nehmen aber eher selten ihre Trinkgewohnheiten unter die Lupe. Zu Unrecht: Die meisten Erwachsenen trinken zu wenig pro Tag. Wer auf das Durstgefühl wartet bis er etwas trinkt, hat oft bereits ein Flüssigkeitsdefizit. Der Mensch kann rund einen Monat ohne Nahrung überleben, aber höchstens fünf bis sieben Tage, ohne zu trinken. Deshalb: Für unsere Gesundheit ist das richtige und ausreichende Trinken am Tag mindestens ebenso wichtig wie die richtige Ernährung.

Die Haut ist das größte Organ, das wir haben und der menschliche Körper besteht zu etwa zwei Dritteln aus Wasser. Daher liegt es auf der Hand, dass Wasser auch einen großen Anteil daran hat, wie wir aussehen.

Die Hautaufgaben des Wassers besteht im Übrigen nicht darin, uns mit Mineralien zu versorgen, sondern vielmehr dient es als Transportmittel für beispielsweise Blut, Harn und Schweiß und vor allem als Lösungsmittel für fast alle Stoffe in unseren Zellen.


WASSERMANGEL = GESUNDHEIT IN GEFAHR.

Zwar kann der Körper bis zu einem gewissen Maß einen Wassermangel durch Konzentrationsprozesse ausgleichen, doch dann schadet ein Flüssigkeitsdefizit dem menschlichen Organismus:

  • Da Wasser auch Hauptbestandteil des Blutes ist, kann dieses nicht mehr richtig fließen, wenn wir zu wenig trinken. Der gesamte Körper wird schlechter versorgt, die Gehirnleistung und Konzentrationsfähigkeit lassen nach. 
  • Bei Flüssigkeitsmangel steigt außerdem die Gefahr von Nierensteinerkrankungen, Harnwegsinfektionen oder Verstopfungen. 
  • Haut und Schleimhäute trocknen ebenfalls aus – Viren und Bakterien haben dann ein leichteres Spiel, in den Körper zu gelangen.
  • Wissenschaftliche Untersuchungen ergaben, dass ein Wasserverlust von bereits zwei Prozent des Körpergewichts die Leistungsfähigkeit deutlich beeinträchtigt.


WARNSIGNALE FÜR FLÜSSIGKEITSMANGEL.

Bei einem Flüssigkeitsdefizit schlägt der Körper Alarm – deshalb sollte man auf folgende Warnsignale des Körpers hören:

  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Mundtrockenheit
  • Durstgefühl
  • Appetitlosigkeit


WASSER IST NICHT GLEICH WASSER.

In diesem Zusammenhang stellt sich die folgende Frage. Welches Wasser ist eigentlich das beste Wasser um unsere Gesichtspflegetücher zu befeuchten? Dieser Frage werden wir uns in einem der nächsten Magazinbeiträge widmen. Seien Sie gespannt.


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