Ohne Wasser kann nichts entstehen, nichts wachsen, nichts gedeihen. Ohne Wasser wäre die Erde eine trockene Wüste, ohne Pflanzen, ohne Tiere, ohne Menschen. Ohne Wasser gäbe es keine Städte, keine Flugzeuge, keine Computer. Und vor allem keine Gesundheit.

Die Aufgaben des Wassers in unserem Körper

Wasser hat einen ganz besonderen Stellenwert. Es durchdringt jede unserer Körperzellen und ermöglicht erst die Kommunikation der unterschiedlichen Zellverbände. Wasser regelt alle Funktionen des Organismus, z.B. Körperaufbau, Stoffwechsel, Verdauung, Herz-Kreislauf-Funktion und vieles mehr. Wasser ist aber auch für unser Bewusstsein verantwortlich und macht unsere Denkvorgänge, Gefühle und Stimmungslagen erst möglich. Es ist der Träger aller körperlichen und geistrigen Funktionen. Chemisch betrachtet wirkt Wasser als Lösungs-, Transport-, und Reinigungsmittel.

Es fördert die Entschlackung, transportiert Nährstoffe, beseitigt Abbauprodukte aus dem Stoffwechsel, hält den osmotischen Druck der Zellen aufrecht und reguliert die Körpertemperatur. Alle Stoffwechselvorgänge im Körper können nur mit Hilfe von Wasser ablaufen.

Die Ausscheidung von Giftstoffen über Nieren, Darm, Haut und Lunge kann nur in Verbindung mit Wasser erfolgen. Innerhalb von 24 Stunden fliessen 1.400 Liter Blut durch unser Gehirn, im selben Zeitraum werden unsere Nieren von 2.000 Litern Blut durchströmt. Dabei scheidet der Mensch etwa eineinhalb bis zweieinhalb Liter Wasser täglich aus.

Diesen Flüssigkeitsverlust müssen wir durch Trinken wieder ersetzen. Mehr als zwei Liter sollte man täglich zu sich nehmen, damit die Organe ihre Aufgaben erfüllen können. Als Faustregel gilt: 30 ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht.

Wenn sich die individuelle Wasserbilanz in Richtung Wassermangel bewegt, verlangsamen sich Stoffwechselprozesse und anderer Körperfunktionen, Zellen trocknen aus, und der Alterungsprozess wird rasant beschleunigt. Giftstoffe sammeln sich an, lagern sich in Gelenken, Gefässen oder im Bindegewebe ab und verursachen Beschwerden wie Kopf- und Gelenkschmerzen Cellulite.

Der iranische Arzt Faridum Batmanghelidj sieht die Ursache vieler chronischer Erkrankungen in der Austrocknung des Körpers. Seine Devise lautet: ""Sie sind nicht krank, sondern durstig."

Die optimale Wasserqualität

Nicht nur die Wassermenge, die man täglich trinken soll, ist wichtig, sondern auch die Wasserqualität. Um seine Aufgaben im Körper erfüllen zu können, sollte Wasser reif, rein, schadstofffrei, mit wenigen Mineralien angereichert sein.

Die Qualität des Wassers

Leider ist den meisten Menschen nicht möglich, Quellwasser zu geniessen. Immer häufiger sind die Quellen, besonders in dicht besiedelten Gebieten durch schmutziges Oberflächenwasser oder durch Landwirtschaft und Industrie verunreinigt und deshalb ungeniessbar. Die Bereitstellung von gutem Trinkwasser ist inzwischen ein Problem. Wir leben mit einer enormen Dunkelziffer an Pestiziden und Fungiziden in unserem Wasser, von denen wir weder Namen, geschweige denn Grenzwerte kennen. Als in der Vergangenheit massgebliche Grenzwerte von Pestiziden und Fungiziden überschritten wurden, hatte der Gesetzgeber sogar die Grenze nach oben gesetzt und die Zahl der zu untersuchenden Substanzen erheblich reduziert.

Die Wasserbelastung unterliegt von Ort zu Ort grossen qualitativen Schwankungen. Mit Hilfe von Wasseraufbereitungsanlagen versuchen die Wasserwerke das Wasser von Schadstoffen zu reinigen und von Bakterien zu befreien. Biochemisch gesehen erhalten wir auch mehr oder weniger gereinigtes Leitungswasser.

Auf Nummer sicher gehen

Wer schlau ist und auf Nummer sicher gehen will, reinigt sein Leitungswasser bevor er es trinkt oder zum Kochen verwenden will. Hierfür stehen eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Verfügung. Jedoch nur die Filtration über einen sogenannten Membranfilter und weitere zusätzliche Filterstufen bringen ein sehr gutes Ergebnis.

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