Bisphenol A wird als Hauptbestandteil bei der Herstellung von Kunststoffen eingesetzt. Es wird weltweit zur Beschichtung von Konservendosen und Folienverpackungen verwendet. Außerdem macht es Plastikschüsseln und Babyfläschchen hart und lichtdurchlässig.

Bisphenol A - unser tägliches Gift?

Bisphenol A löst sich durch den Kontakt mit heissen Flüssigkeiten, sowie Säuren und Laugen von den Kunststoffbeschichtungen ab und wird so vom Menschen über die Mundschleimhäute aufgenommen.

Säuglinge und Kleinkinder besonders gefährdet.

Es ist bekannt, dass Bisphenol A äusserst gesundheitsschädlich ist. Es hat einen sehr negativen Einfluss auf das Hormonsystem, und kann zu Fortpflanzungs- und Entwicklungsstörungen, bis hin zu irreparablen Hirnschäden führen. Auch die immer häufiger auftretende Fettleibigkeit wird mit Bisphenol A in Verbindung gebracht.

Ungeborene und Kleinkinder sind gefährdet.

Besonders gefährlich ist es jedoch in der Entwicklungsphase, wenn also Ungeborene während der fötalen Entwicklung oder Kleinkinder mit Bisphenol A in Berührung kommen. Nach Ermittlungen der EWG ist 1 von 16 Kleinkindern, die mit dieser Flüssignahrung gefüttert wurden, bereits höheren Dosen an Bisphenol A ausgesetzt, als die, die bei Tieren nachweislich zu Schäden geführt haben.

Hersteller von Babynahrung ignorieren die Gefahr.

In einer Untersuchung der amerikanischen Umweltorganisation, Environmental Working Group (EWG), wurde festgestellt, dass fast jede Säuglingsanfangsnahrung in Behältern (Plastikflaschen, Plastikdosen oder Metalldosen) verpackt wird, die das giftige Bisphenol A enthalten.

Die EWG hat die 5 grössten Hersteller von Babynahrung bezüglich deren Gebrauch von Bisphenol A überprüft. Das Ergebnis: Alle 5 Hersteller, darunter auch Nestlé, haben zugegeben, dass sie für die Beschichtung der Konservendosen in denen die flüssige Babynahrung abgefüllt wird, Bisphenol A verwenden.

Bei der Babynahrung in Pulverform haben 4 der 5 Hersteller zugegeben, Bisphenol A für die Beschichtung der Metallteile in den Behältern zu verwenden.

Unser Tipp.

Da jede Aufnahme von Bisphenol A als gesundheitlich sehr bedenklich eingestuft wird, und insbesondere Säuglinge und Kleinkinder in ihrer Entwicklungsphase vor diesem Gift geschützt werden müssen, sollten alle Mütter auf den Einsatz von Plastikflaschen verzichten und ausschließlich Glasfalschen zum Stillen einsetzen. Darüber hinaus empfehlen wir, die Babynahrung mit gefilterten Wasser zuzubereiten.


Ihr FilSuisse Wellness & Beauty Team


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