Gesicht reinigen, peelen, cremen – das ist gut für die Haut, oder!? Nicht nur, denn tun wir es zu oft, kann die Haut mit der sogenannten «Stewardessenkrankheit» reagieren: Pickelchen und Juckreiz um den Mund herum sind häufig die Folge. Medizinisch gesehen ist die «periorale Dermatitis» zwar eine «harmlose», aber für die Betroffenen sehr belastende Erkrankung. Nach einer Therapie ist Umdenken gefragt: Es muss gelernt werden, zu verzichten.


WIE KANN PFLEGE SCHÄDLICH SEIN?

 Es ist allgemein bekannt, dass für einen strahlenden Teint eine regelmässige Gesichtsreinigung und -pflege ein Muss ist. Dafür wird uns von der Beautyindustrie tonnenweise Kosmetika angeboten. Doch wann ist es zu viel des Guten? Unsere Haut sagt uns in den meisten Fällen von alleine wann genug ist, und reagiert gut sichtbar mit einer «perioralen Dermatitis», einer Form der Kontaktdermatitis, welche zu den häufigsten Erkrankungen der Haut gehört. Diese unschöne Hautreaktion entsteht mit grosser Wahrscheinlichkeit aufgrund von «Überpflegung» mit kosmetischen Produkten. Ständiges Reinigen (vor allem mit Tensiden) und Eincremen überfeuchtet die Haut. Die Folge: Die Hornschicht quillt auf. Dadurch gerät die natürliche Barrierefunktion der Haut aus der Balance und verliert wiederum zu viel Feuchtigkeit.


TROCKEN - FEUCHT - TROCKEN ...

Betroffene verspüren ein Trockenheitsgefühl, das sie durch erneutes Eincremen zu verhindern versuchen, die Symptome werden jedoch noch schlimmer, die Spirale nimmt ihren Lauf. Die übermässige Pflege schädigt die Haut immer weiter und führt am Ende zu einer Entzündung.


UND WIE ERKENNE ICH EINE «PERIORALE DERMATITIS»?

Wer an der sogenannten «Stewardessenkrankheit» leidet (meist Frauen zwischen 16 bis 45), merkt dies an den folgenden Symptomen:

  • Symptome: kleine Rötungen, Brennen, Schmerzen, gelegentlich Jucken, häufig unangenehm trocken mit geringer Schuppung, selten auch Nässen
  • Wo? Knötchen, Pusteln oder kleine Pickel am häufigsten um den Mund herum (deshalb oft auch «Mundrose» genannt), die Dermatitis kann auch an den Nasenflügeln und im Bereich der Augen auftreten. Typisch für den Ausbruch im Mundbereich ist ein schmaler, ausgesparter Saum um die Lippen.

SOLL ICH ZUM HAUTARZT?

Meist ist ein Termin beim Hautarzt nötig. Hier wird den Patienten empfohlen, zunächst alle Hautpflegeprodukte abzusetzen, damit sich die Haut regenerieren kann. Insbesondere Frauen tun sich schwer damit, wenn sie die auffälligen Irritationen im Gesicht nicht mal mehr mit Make-up kaschieren dürfen. Doch nur so kann eine nachhaltige Besserung eintreten – allerdings leider nicht sofort. Zunächst kann sich die Erkrankung verschlimmern, nach vier bis sechs Wochen klingt die Entzündung in den häufigsten Fällen langsam ab.


DIE NULL-KOSMETIK-DIÄT...

Nachdem der Dermatologe eine passende Behandlung angeordnet hat, gilt es die gestresste Haut entsprechend zu pflegen, oder in diesem Falle eben nicht! Alle bisher genutzten Kosmetika müssen leider gemieden werden. Die Haut braucht jetzt erst einmal komplett Ruhe von allen Pflegecremes und Reinigungsmitteln, sprich NULL Pflege. Für viele Frauen bedeutet das ein komplettes Umstellen ihrer Gewohnheiten; ist ja logisch, dass man die nun extrem trockenen Hautstellen mit einer Creme einfetten möchte - aber genau das führt ja in den Teufelskreislauf der überpflegten Haut. Das Gesicht kann also in der ersten Zeit nur mit Wasser gereinigt werden, nichts anderes.


UND DANACH NIE MEHR HAUTPFLEGE? DOCH, ABER DIE RICHTIGE.

Nachdem die Dermatitis abgeklungen ist, muss ein schlankes Pflegeritual her. Dafür eignet sich unser «Moisturizing» perfekt. Abends ein Tuch mit Wasser befeuchten, 30-45 Sek. das Gesicht sanft massieren und fertig: Das Gesicht ist optimal gereinigt und mit natürlichen Wirkstoffen gepflegt – ganz ohne belastende Zusatzstoffe. Am Morgen können Sie Ihr Gesicht wieder mit Wasser reinigen. Wir empfehlen, für den Tag eine leichte Creme mit UV-Schutz aufzutragen. Lassen Sie sich beraten, welche Tagescreme einen hohen Wasseranteil hat und möglichst wenig Zusatzstoffe aufweist.

Ist die Dermatitis komplett abgeheilt und Sie fühlen sich mit FilSuisse wohl, empfehlen wir Ihnen, FilSuisse weiterhin täglich zu verwenden. Je nach Bedarf können Sie auch jederzeit auf «Anti-Aging» (ab ca. 35 Jahren) umsteigen.

Mit FilSuisse sind Sie perfekt gepflegt – praktisch ohne Risiko.



Haben Sie Erfahrung mit dem Thema periorale Dermatitis? Schreiben Sie uns!



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