Leonardo Bonacci (Fibonacci) war ein italienischer Mathematiker des Mittelalters. Seine bekannteste Entdeckung ist die Fibonacci-Folge.

Darunter versteht man eine unendliche Abfolge von Zahlen, bei der jede Zahl aus der Summe der zwei vorhergehenden Zahlen entsteht (1,1,2,3,5,8,13,21,34,55…).

Schon Jahrhunderte zuvor hatten indische Gelehrte dieses Zahlenmuster entdeckt, allerdings war Fibonacci der erste Wissenschaftler, der es in Europa bekannt machte.

Die Fibonacci-Folge erlangte vor einigen Jahren dank des Romans „The Da Vinci Code“ von Dan Brown noch einmal einige Aufmerksamkeit.

Fibonacci nutzte die Sequenzen als arithmetische Serie, mit der er ein Problem beschrieb, das mit dem Vermehrungsverhalten von Kaninchen zusammenhing:

Wie viele Kaninchenpaare werden in einem Jahr geboren, wenn man mit einem einzelnen Paar startet? In jedem Monat bekommt dabei jedes Paar ein neues Paar, das dann wiederum ab dem zweiten Lebensmonat mit eigenem Nachwuchs beginnt.“

Das Ergebnis dieser Abfolge lässt sich als 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34 ... darstellen.

Besonders faszinierend

Die Fibonacci Zahlen lassen sich überall in der Natur entdecken. Dabei kann es sich um Astwerk von Bäumen handeln, um die Anzahl und Anordnung von Blütenblättern, die Struktur eines Farnwedels oder einer Muschel, oder sogar um Tannenzapfen.

Fibonacci steht also für organisches Wachstum.

Ihr FilSuisse Beauty & Wellnes Team