Klären wir die häufigste Frage gleich zu Beginn: Nein, CBD wird Sie in keinen Rauschzustand versetzen.

ALLGEMEIN

Das liegt daran, dass CBD nicht psychoaktiv wirkt. Psychoaktive Substanzen beeinflussen die Art und Weise, wie Sie denken und fühlen – und das kann Ihr Verhalten verändern. Legale psychoaktive Drogen sind zum Beispiel Alkohol, Tabak und verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente.

Auch THC wirkt psychoaktiv. CBD tut dies nicht und gilt deshalb nicht als Droge, sondern als Nahrungsergänzungsmittel.

Wenn CBD das Denken, Fühlen und Verhalten NICHT beeinflusst, was bewirkt es dann?

Nach Angaben des British Journal of Clinical Pharmacology sind die häufigsten Behandlungen mit CBD: Angst, Schizophrenie, Übelkeit, Erbrechen, Entzündungen und Epilepsie.

DIE INHALTSSTOFFE VON CBD

Im CBD-Öl sind zahlreiche wichtige Inhaltsstoffe enthalten, die für den Körper lebensnotwendig sind und die er nicht selbst herstellen kann. Von Bedeutung sind vor allem die enthaltenen Mineralstoffe und Proteine. Doch auch Vitamine, Ballaststoffe und ungesättigte Fettsäuren finden sich in CBD-Öl. Besonders wertvoll wird das Öl jedoch durch die enthaltenen Cannabinoide.

Von den 480 Wirkstoffen in CBD-Öl können etwa 80 auch in Cannabis nachgewiesen werden. Es handelt sich dabei um so genannte Cannabinoide, welches vor allem auf Nervensystem und Gehirn eine Wirkung haben.

DIE WIRKKUNGSWEISE VON CBD

Säugetiere können Cannabinoide selbst produzieren. Außerdem haben wir sogenannte Cannabinoid-Rezeptoren in unserem Körper.

Die zwei bekanntesten Cannabinoid-Rezeptoren sind CB1 und CB2, die sich in verschiedenen Teilen des Nervensystems befinden und verschiedene Funktionen steuern.

An diese Rezeptoren können Cannabinoide wie THC und CBD andocken. Die Rezeptoren setzen anschließend Neurotransmitter bzw. Botenstoffe im Gehirn frei. Dopamin, Serotonin oder Noradrenalin sind bekannte Botenstoffe. Sie regulieren die Signalweitergabe der Nerven.

THC bindet sich besonders gerne an den CB1-Rezeptor. Dieser Rezeptor ist für die Vernetzung des Nervensystems zuständig, für unser Suchtverhalten und für das Verdrängen von schlechten Erinnerungen – und sorgt dafür, dass der THC-Konsument in einenberauschenden Zustand kommt.

CBD bevorzugt vor allem den CB2-Rezeptor. Dieser Rezeptor steuert das Immunsystem, repariert angegriffene Zellen und fördert die Zellregeneration. Der CB2 registriert jeden Erreger, der in unseren Körper eindringt – zum Beispiel Viren oder Bakterien – und versucht den Eindringling abzuschwächen oder komplett zu verhindern.

Stellen Sie sich vor, Sie haben starke Kopfschmerzen. Dann bekommt der für das Nervensystem zuständige CB1-Rezeptor wahrscheinlich nicht genügend Botenstoffe.

Wenn Sie nun Cannabinoide wie CBD konsumieren, schüttet der CB1 verstärkt Neurotransmitter aus. Innerhalb kürzester Zeit reagiert Ihr Körper und drosselt das Schmerzempfinden.

SCHMERZEN & ENTZÜNDUNGEN

Mehrere Erklärungsversuche zur Wirkungsweise von CBD existieren derzeit. So heißt es einerseits, es binde sich an einen der Endocannabinoidrezeptoren, den sog. CB2-Rezeptor, der eine entscheidende Rolle im Immunsystem innehat, da er Schmerzen und Entzündungsreaktionen entstehen lassen bzw. diese hemmen kann.

Es könnte jedoch andererseits auch so sein, dass CBD im Körper die Bildung endogener (also körpereigener) Cannabinoide aktiviert, die dann ihrerseits die CB2-Rezeptoren besetzen – so zumindest eine Studie, die in Neurotherapeutics erschienen war.

    

Ihr FilSuisse Beauty & Wellness Team