Sollten Sie aufgrund der Gesetzeslage nicht ganz sicher sein, ob und welche CBD Öle Sie in Ihrem Shop verkaufen dürfen, dann haben wir für Sie hier ein paar Informationen zusammengestellt, die wir bei unserer Recherche auf dem Portal Anwalt.de gefunden haben. Aber nicht nur das. Wir stellen Ihnen auch zwei Lösungsansätze vor, wie auch Sie, ganz legal, am boomenden CBD Markt teilhaben können.

DIE FAKTENLAGE AUS SICHT VON ANWALT.DE

Im Augenblick gibt es nur ein dürftiges Flickwerk an CBD-Regulierungen und das sowohl in Deutschland als auch in Österreich.

Die seit Urzeiten der menschlichen Zivilisation angebaute Nutzpflanze ist mit ihren natürlichen Wirkstoffen bei Ausschluss oder Entzug des psychoaktiven Wirkstoffs THC nach den Vorgaben der EU sowohl für Lebensmittel (auch Nahrungsergänzungsmittel) wie für Kosmetika zugelassen.

Beschränkungen für die Verwendung von Cannabidiol finden sich im EU-Recht in den Novel-Food-Regularien, die für neuartige Inhaltsstoffe von Arzneimitteln eine besondere Sicherheitsprüfung vorsehen.

Lebensmittel, die vor dem Stichtag 15.05.1997 in den Mitgliedsstaaten gebräuchlich waren, werden nicht erfasst. 

Damit können altbekannte Hanföle, die gemäß dem betäubungsmittelrechtlichen Verbot keinen relevanten THC-Anteil aufweisen, nicht als neuartig angesehen werden. Problematisch könnten nur Produkte sein, deren Wirkstoffe künstlich verändert oder angereichert wurden.

Die Begründungen für das Vorgehen gegen CBD Öle in Deutschland und Österreich, stützen sich in Bezug auf Nahrungsmittel bemerkenswerter Weise auf die Novel-Food-Regularien der EU, die natürliches CBD generell von einem Verbot ausnehmen.

Produkte aus der meist verwendeten Pflanzenart Cannabis Sativa L, die einen natürlichen CBD-Gehalt aufweisen und aus Pflanzen ohne relevanten THC-Gehalt (unter 0,2 %) gewonnen werden, sind demnach nicht als neuartig im EU Novel Food Catalogue erfasst.

Demnach wäre nur für Produkte, die einen höheren, unnatürlichen CBD-Gehalt aufweisen, eine gesonderte Sicherheitsüberprüfung nötig. Ohne Freigabe sind solche Produkte also nicht verkehrsfähig und dürfen nicht verkauft werden. 

Gerade Letzteres trifft allerdings auf viele Produkte zu. Es ist zu befürchten, dass viel CBD Öle, mit einem Wert ab 10% CBD Anteil, künstlich angereichert wurden, da die Pflanzenart Cannabis Sativa L nach unseren Recherchen nicht mehr als 10 % CBD Anteil hergibt. Aber auch CBD Anteile deutlich unter 10% könnten betroffen sein, wenn die verwendete Pflanze den angegeben CBD Wert nicht hergibt.

    

FAZIT

Laut Anwalt.de dürfen nach EU-Recht Produkte vertrieben werden, die die folgenden Bedingungen erfüllen:

  • Canabisextrakte wurden aus der Pflanzenart Cannabis Sativa L gewonnen.
  • Der natürliche CBD Gehalt des gewonnen Extraktes liegt nicht über dem des Pflanzenmaterials.
  • Das gewonnen Extrakt wurde im Nachhinein nicht künstlich verändert oder angereichert.
  • Der THC Gehalt sollte unter 0,1% liegen.

HINWEIS

Lassen Sie sich von Ihrem Lieferanten die hier aufgeführten 4 Punkte schriftlich bestätigen. Tut er das nicht, ist unsere Empfehlung an Sie, die Produkte sofort aus dem Sortiment zu nehmen und sich einen anderen Händler zu suchen, der Ihnen die Bestätigung gibt. Und lassen Sie sich nicht vertrösten, so schwer zu beantworten sind diese Fragen ja nicht.


KOMMEN WIR ZU DEN ZWEI LÖSUNGSANSÄTZEN, DIE WIR IHNEN EINGANGS AVISIERT HABEN

Wir können Ihnen die folgenden 2 Dinge bieten.

1. Produkte

Unsere Produkte erfüllen alle 4 oben aufgeführten Punkte. Dies bekommt jeder Händler von uns in Form eines Zertifikates schriftlich bestätigt. Ferner erhalten Sie weitere Informationen wie z.B. das Anbaugebiet, dass eingesetzte Saatgut und die Bestätigung, dass unsere Produkte gentechnikfrei (GVO) sind.

2. Personalisierter Online Shop

  • Wir stellen jedem Händler kostenlos einen personalisierten Online Shop zur Verfügung, der rechtlich von uns betrieben wird.
  • Ihre Kunden bestellen bei uns direkt, oder Sie geben für Ihre Kunden die Bestellung ein.
  • Wir übernehmen den Versand und bieten Ihren Kunden eine Vielzahl an Zahlungsmöglichkeiten wie z.B. den Kauf auf Rechnung.
  • Für alle Bestellungen, die im Laufe eines Monats über diesen Shop abgewickelt werden, erhalten Sie eine Handelspanne.
  • Im Übrigen, kauft ein Kunde aufgrund einer Weiterempfehlung eines Ihrer Kunden ein Produkt bei uns im Shop, erhalten Sie auch für diese Bestellung eine Handelspanne.

Egal für welche der beiden Möglichkeiten Sie sich entscheiden, Sie können ab sofort CBD Produkte legal verkaufen und müssen auf keine Kunden mehr verzichten.

Also worauf warten Sie noch? Nehmen Sie am besten noch heute Kontakt zu uns auf.

Ihr FilSuisse Vertriebs Team

  

Quellenangabe

Rechtstipp Anwalt.de